Sonntag, 8. März 2009

Wieder Dahoam!

ja, wir sind wieder daheim!!! für fast alle ziemlich überraschend. denn außer unseren eltern und einer handvoll anderen leuten hat niemand gewusst, dass wir früher zurückkommen.
eigentlich war unsere ankunft ja für 31. märz geplant, aber aus einem stimmungtief (v. a. durch unser bescheidenes weihnachtsfest verursacht) heraus haben wir uns mitte januar gedacht, dass es eigentlich ganz in ordnung wäre früher heimzufliegen. wir wussten, dass wir bis ende februar eh die letzten highlights (outback, melbourne) gesehen hätten, die noch auf unserer liste standen und mehr war eigentlich nicht mehr geplant.
im nachhinein ein riesen fehler!!! denn nachdem wir unseren flug umgebucht hatten, war unsere stimmung bald wieder besser und das reisefieber hat uns wieder gepackt. jetzt denken wir uns, dass wir eigentlich noch neuseeland oder irgendwelche asiatischen länder bereisen hätten sollen, denn nochmal werden die chance auf eine solche reise wohl nicht mehr bekommen. natürlich gefällt's uns daheim auch, weil dahoam is halt einfach dahoam! (...aber a bissal wärmer dürft's sein)

an dieser stelle noch ein dankeschön an alle die uns bei unserer reise(-planung) unterstützt haben und natürlich an alle die uns immer nachrichten aus der heimat geschickt haben.

fazit unserer reise ist auf jeden fall, dass es das beste war was wir machen konnten und ist nur jedem zu empfehlen!!!
wir hatten wahnsinnigen spaß, haben neue freunde gefunden und super erinnerungen gesammelt!

so, das war der letzte eintrag.
aus is!

Bangkok

also, unser naechstes ziel war bangkok. bei ankunft hat uns erst mal die schwüle fast erschlagen.
am ersten tag ging's dann gleich auf große erkundungstour. der verkehr in bangkok ist echt der wahnsinn. immer stau, immer gehupe, ampeln interessieren hier nicht wirklich und wenn polizisten den verkehr regeln (kommt ziemlich oft vor, weil ja keiner die anderen verkehrsregeln beachtet), machen die das mit wildem armgefuchtel und ner trillerpfeife. das ordnet den vekehr dann auch nicht unbedingt mehr.
an manchen ecken in bangkok stinkt es bestialisch. liegt vielleicht daran, dass unzählige kleine garküchen und andere imbissstände an den gehwegen stehen und die ihren müll (fischköpfe, fleischreste,...) einfach auf die straße schütten. ehrlich gesagt, genau wollten wir gar nicht wissen, was da alles so seinen "duft" verbreitet hat.
als erstes haben wir dann den grand palace (ehemaliger königspalast) und den dazugehörigen tempel besucht. war echt beeindruckend, aber bei 35 grad und wahnsinniger schwüle waren wir nach kurzer zeit schon total nassgeschwitzt. danach sind wir in die khao san road. dort wird allerlei schrott, gefaelschte markenartikel und gefälschte ausweise verkauft, ganz offen direkt auf der strasse. ja wirklich! da kann man sich nen internationalen studentenausweis, nen deutschen personalausweis, nen amerikanischen führerschein oder nen mongolischen reisepass anfertigen lassen. und das ganze nur für ein paar euro.
teilweise war das hektische bangkok fast zuviel für uns. die hitze, der smog, der verkehr und nirgends eine möglichkeit sich hinzusetzen oder immerhin mal in ruhe irgendwo stehen zu bleiben. da, v. a. in chinatown, auf jedem gehweg und an jedem straßeneck eine kleine imbissbude oder irgendein anderer stand steht (in bangkok ist nämlich jeder tag marktsonntag). wenn man über die straße will, muss man versuchen irgendwie zwischen den fahrenden autos, motorrollern und tuk-tuks durchzukommen.

am zweiten tag haben wir dann einen ausflug zu den floating markets (schwimmende märkte) unternommen. das war echt ein super erlebnis zu sehen wie die aus ihren "nussschalen" heraus obst und gemüse verkaufen oder bananen frittieren und krabben braten.
am nachmittag sind wir dann zum siam square. das war dann wie ne komplett andere welt. dort gibt es überdimensionale shoppingcenter mit allen nur vorstellbaren marken, wie gucci, dolce & gabbana, rolex, usw. hier war von der armut und der hektik in den anderen ecken von bangkok nur wenig zu spüren.

am nächsten tag ging's dann nochmal in nen tempel mit nem riesigen (15m hoch, 46m lang) liegenden buddha. danach sind wir nochmal etwa 3 stunden zu fuß durch bangkok spaziert. abends sind wir dann noch auf den nightmarket. dort gab es "original" adidas-schuhe, "original" luis vuitton-täschchen, usw. und nichts fuer mehr als 10 euro. naja, muss man auch mal gesehen haben. ich glaube wir können sagen, dass wir das richtige bangkok gesehen haben. war zwar teilweise etwas schockierend und krass, aber auf jeden fall auch eine reise wert.

tagsdrauf ging's dann wieder in den flieger und jetzt kann sich wohl jeder denken wo's hingeht...

Sonntag, 1. März 2009

Melbourne 2

wir sind noch immer bei den clarks in melbourne. morgen geht's aber weiter. einerseits schade, weil's hier in melbourne richtig schoen ist, andererseits natuerlich super, dass es endlich weitergeht. unser naechstes ziel? dazu spaeter mehr...

wie gesagt, wir sind immer noch bei den clarks. letzte woche haben sie extra wegen uns ein barbecue veranstaltet. da sind ca. 30 leute im haus gewesen. alles iren, schotten und englaender, die nach australien ausgewandert sind. bei den ganzen dialekten die da gesprochen wurden, wurden unsere englischkenntnisse richtig gefordert. aber wir haben eigentlich alles ganz gut verstanden. am wochenende unternehmen die clarks auch immer was mit uns. freitag hat stewart extra nen tag frei genommen. da sind wir dann alle nach torquay, an den strand, gefahren. anna war mit lorna auch mal beim shoppen und franz mit stewart anstaendig einen trinken. in der wohnanlage, in der stewart wohnt, ist sogar ein pool und ein fitnessstudio, was wir umsonst benutzen duerfen. sind hier also richtig gut aufgehoben.
anna hat mittlerweile auch schon ne runde golf mit stewart gespielt. natuerlich nicht ganz in topform nach so viel urlaub. aber dennoch ein ganz anstaendiges ergebnis. der glofplatz ist nur 5 minuten von stewart's haus weg und schlaengelt sich zwischen den ganzen haeusern durch. da landen schon oefters mal baelle in irgendwelchen gaerten. es ist hier auch nicht zu raten, dass man golfbaelle im hohen gras sucht, da schon des oefteren leute von schlangen gebissen wurden.

letzte woche waren wir in st. kilda. das ist der bekannteste strand in melbourne. ist echt schoen da. die haben da ganz viele griechische, italienische, polnische und unzaehlige andere cafes und baeckereien, die anna ganz magisch angezogen haben. ausserdem haben wir uns da mit 2 englaendern zum kaffetrinken getroffen. die haben wir bei unserem outbacktrip kennengelernt. die haben uns dann auch gleich nach england eingeladen.
auf der suche nach den besten straenden, waren wir auch am brighton beach. der strand an sich ist eigentlich nicht besonders schoen. aber die haben da ganz viele kleine bunte huetten, die sich reichen melbournians mehr als 100.000 dollar (50.ooo euro) kosten lassen. sind max. 8qm gross und dienen nur dazu ein paar liegen und stuehle darin unterzustellen. wenn man aber die haeuser in brighton sieht, dann wundert man sich nicht mehr, dass leute fuer ne kleine huette so viel geld ausgeben. richtig reiche gegend!

gestern waren wir dann wie angekuendigt im fussballstadion. meisterschaftsfinale! das stadion war fast ausverkauft (53.200 leute) und die stimmung war echt gut. aber das spiel... bodenlos! das niveau hat schon sehr an die heimisch a-klasse erinnert. aber trotzdem war's ein super abend. gewonnen hat melbourne. da war die stimmung nach dem spielnatuerlich besonders gut.

wie gesagt, morgen geht's dann wieder weiter. mal wieder in den flieger. ziel? wird noch nicht verraten. aber wir freuen uns schon richtig drauf und ihr erfahrt bald wo wir sind!

Dienstag, 17. Februar 2009

Melbourne

so, seit dem 09. februar sind wir in melbourne. melbourne ist ne wunderschoene stadt! wir wissen nicht die genaue zahl, aber ungefaehr jeder 4. der in melbourne lebt, ist nicht in australien geboren. dementsprechend multikulti ist natuerlich die ganze stadt. hier gibt's ein chinatown, ein italienisches viertel, ein griechisches eck, unzaehlige inder, usw.

wir wohnen hier bei meinem (franz) freund stewart, nem gebuertigen schotten, den ich vor 2 jahren in glasgow besucht habe. er ist mittlerweile mit seiner familie nach australien ausgewandert. in dem stadtteil in dem er wohnt sind ungefaehr 80% der leute gebuertige schotten, iren oder englaender.

das stadtzentrum ist teilweise richtig europaeisch. kleine gassen mit schoenen cafes und suedeuropaeischen restaurants. irgendwie ein ganz anderes flair als in sydney. an vielen geschaeften wehen fahnen von irgendwelchen laendern und schriftzuege am schaufenster preisen z. b. spanische spezialtaeten, marokkanische gewuerze, afrikanische instrumente oder deutsche wurst an. ist echt schwierig hier nen typischen australier (falls es so was ueberhaupt gibt) auszumachen. man sieht hier auch noch ganz viele gebaeude aus der kolonialzeit. in sydney sind die meisten alten viktorianischen gebaeude im stadtzentrum schon durch moderne bauten ersetzt. in melbourne sieht man aber mitten in der stadt zwischen all den wolkenkratzern noch richtig schoene alte haeuser.

zu tun gibt's hier so viel, dass wir wahrsch. bis anfang maerz hier bleiben. unzaehlige shopping moeglichkeiten, viele sehenswuerdigkeiten, straende, usw.

melbourne ist ausserdem als DIE sportstadt in australien bekannt. als wir hier angekommen sind, fanden die golf ladies australien open statt. fuer anna war natuerlich gleich klar, dass sie da mal hin will. ueberraschenderweise spielte dort sogar die derzeit beste deutsche spielerin, martina erberl, mit. urspruenglich war nur 1 tag auf dem golfplatz geplant. letztendlich haben wir dann 4 tage dort verbracht. martina eberl hat sich sehr ueber die bayerische unterstuetzung - sie kommt aus dem raum muenchen -gefreut, hat uns vipkarten fuer das turnier geschenkt und wird wohl mit anna in kontakt bleiben und mal mit ihr ne runde golf spielen. auf dem golfplatz haben wir dann noch einen deutschen kennengelernt, der ebenfalls taeglich bei martina eberl zugeschaut hat. am dritten tag kamen wir mit ihm ins gespraech. als er zu anna gesagt hat "i glaub s'isch bessr, wenn ma du zueinandr saga. i bin da reinhold, wie heischn du?" war uns klar, dass wir nach langer zeit wieder nen echten "augschburger" getroffen haben. die sind aber auch ueberall!

am 28. februar findet hier das fussballfinale um die australische meisterschaft statt. nachdem wir beide fusball richtig vermissen und uns nach nem spannenden "live-fussball-erlebnis" sehnen (naja, anna vielleicht eher weniger), werden wir uns um karten bemuehen und uns das spiel anschauen. da so viele europaeischstaemmige leute hier in melbourne wohnen, ist fussball hier relativ beliebt- sehr ungewoehnlich in australien. das finale koennte evtl. sogar ausverkauft sein. fussball - hier als soccer bekannt - interessiert in australien nicht besonders viele. die sind alle verrueckt nach rugby (haben sogar 2 ligen dafuer), australien rules football (mix aus unserem fussball und rugby) und cricket (der wohl langweiligste sport der welt). bei diesen sportarten spielen die mannschaften regelmaessig vor 20.000 - 80.000 zuschauern. soccer hat im schnitt vielleicht 15.000 zuschauer oder weniger. das niveau der liga ist auch wirklich bescheiden.

kurz bevor wir angekommen sind haben hier die tennis australien open stattgefunden. jetzt sieht man schon ueberall werbung fuer das formel 1 rennen in melbourne und jede woche finden hier 2 oder 3 grosse rugby-, cricket- oder australien rules football-spiele statt. als fuer sportbegeisterte haben die hier ein riesen angebot.

als wir am 09. februar von adelaide nach melbourne geflogen sind, konnte man vom flugzeug aus die waldbraende noerdlich von melbourne sehen. der himmel (natuerlich nicht direkt ums flugzeug, sondern in einiger entfernung) war voll rauch und teilweise konnnte man sogar flammen sehen, obwohl die feuer noch ueber hundert km entfernt waren. der 07. februar wird wohl als tag der groessten naturkatastrophe in die australische geschichte eingehen. an diesem tag sind knapp 200 leute in den flammen umgekommen und riesige flaechen land wurden von den flammen zerstoert. mittlerweile wurden schon leute festgenommen, von denen angenommen wird das sie die braende absichtlich gelegt haben. von einem mann, dem es bewiesen werden konnte, dass er nen brand gelegt hat, wurde der name in allen zeitungen hier veroeffentlicht. scheint hier komischerweise erlaubt zu sein und wird dem mann das leben nicht gerade leichter machen.

8 grosse braende sind immer noch nicht geloescht und obwohl die feuer ziemlich weit weg sind, ist der himmel ueber melbourne immer rauchig und auch bei schoenstem wetter ist der himmel nicht blau, sondern eher leicht grau.

bisher waren wir fast jeden tag in central melbourne unterwegs und haben die queen victoria markets, flinders street station, brunswick (cooles alternatives viertel), usw. unter die lupe genommen. es gibt aber noch viel mehr zu sehen und bei stewart sind wir super aufgehoben. am samstag wird er mit anna ne runde golf spielen. ausserdem hat er nen irischen sportsender auf dem ich sogar die bundesliga mal wieder anschauen kann. was wollen wir mehr.

morgen fahren wir nach st. kilda- melbourne's bekanntester strand und gehen endlich mal wieder baden. wir waren schon seit ewigkeiten nicht mehr im meer. bestimmt schon 2 oder 3 wochen...

Samstag, 31. Januar 2009

Adelaide - Outback - Adelaide

wir haben kein auto mehr! mit unserer kiste sind wir knapp 10.000 km (9501 km) in 4 monaten gefahren (anfangsstand: 156.758 km, endstand: 166.259 km). ne ganze menge wenn ihr mich fragt.

am 30.1. haben wir es (endlich) abgegeben. wir hatten eine tolle zeit mit unserem flitzer, aber in den letzten wochen hat es hier und da ein paar macken gehabt: mikrowelle ging nicht mehr, kuehlschrank lief wie es ihm grad passte, und eine warnleuchte blinkte die ganze zeit obwohl wir alles kontrolliert hatten (oel, wasser etc.). deswegen waren wir ganz froh, als wir unser auto nach 4 monaten los hatten. es ist schon etwas luxurioeser in einem richtigen bett bzw. haus/hostel zu schlafen und sich nicht staendig um einen campigplatz oder parkplatz bemuehen zu muessen. nach der autoabgabe in einem vorort von adelaide mussten wir erstmal bei 45 grad mit unserem schweren gepaeck in das hostel, das wir gebucht hatten. die 2 km kamen uns vor wie 10 km! leider hatte das hostel keine klimaanlage und wir sind erstmal in unser zimmer, in dem es auch mindestens 40 grad hatte. ich (anna) hab fast die krise gekriegt vor lauter hitze. ich hab schon manchmal das gefuehl gehabt nicht mehr genug luft zu kriegen, deswegen haben wir beschlossen die 2 tage hauptsaechlich in cafes, klimatisierten geschaeften und shoppingcentern zu verbringen. von denen gibt es hier in adelaide zum glueck genug! und als ich (anna) erfahren habe, dass es in adelaide eine "chocolate factory tour" gibt, die auch noch kostenlos und mit kostproben ist, gab es kein halten mehr. franz musste einfach mit! es war noch viiiel besser als ich es mir ertraeumt hatte: zuerst eine kleine einfuehrung in die geschichte der schokoladenfabrik, dann eine hand voll leckerer schokoladentaefelchen. danach eine kleine tour durch die fabrik und dann nochmal 2 haende voll schokoladenkugeln mit getrockneten beeren als fuelleung. einfach ein traum!!! vielleicht machen wir die fuehrung in den naechsten tagen gleich nochmal ;-)

koennt ihr euch vorstellen, wie man sich bei knapp 50 grad fuehlt? ich versuche es mal zu beschreiben: man schwitzt 24 stunden ohne pause, man geht aus der dusche raus und ist nach 1 min komplett trocken, man kann kaum seine augen aufhalten wegen dem heissen wind, ich (anna) kriege sofort kopfweh, wenn ich in der sonne bin, ach ja und hab ich schon erwaehnt dass man 24 stunden am tag schwitzt??? es hatte naemlich sogar nachts noch zwischen 30 und 40 grad!!!
aber wir haben die grosse hitze ueberlebt- sind jetzt gegen alle temperaturen gewappnet. ich glaub uns wirds im deutschen sommer bei 30 grad frieren!
aber zuerst mal gibts paar infos ueber adelaide und die grosse hitzewelle, die uns hier erwischt hat.

in der ersten woche in der wir hier waren hatten wir noch unser mietauto und haben natuerlich noch auf einem campingplatz uebernachtet. die letzten 3 naechte im auto waren kaum auszuhalten und wir konnten kein auge zumachen vor hitze. es hatte nachts um 22.30 uhr immer noch 38 grad! und im auto noch ein paar grad mehr, weil es sich untertags so aufgeheizt hat. in einigen stadtteilen ist sogar der teer auf der strasse geschmolzen, zuege sind ausgefallen, weil sich die gleise in der hitze verbogen haben, es gab ueberall in der stadt stromausfaelle, um adelaide herum ueberall wald- und buschbraende (alle 10 minuten hoerte man die sirene eines feuerwehrautos), und es gab ueber 20 menschen, die aufgrund der hitze gestorben sind.

am 1.2. ging es dann ins outback. darauf ahtten wir uns schon lange gefreut, denn es zeigt nochmal eine ganz andere seite (viele sagen das sei das wahre australien) von australien. unser flug ging nach alice springs, die einzige groessere stadt mitten im nirgendwo, umgeben von nichts, nichts und roter erde. von dort aus sollte unser 3-tagestrip ins "red centre" (ayers rock, die olgas und kings canyon) losgehen.
am naechsten morgen in der frueh um 6 uhr ging es los. mit 15 anderen leuten und einer leiterin fuhren wir in einem minibus richtung outback. erster stop nach 1 stunde fahrt war eine kamelfarm dort konnte man fuer 5 dollar eine runde auf einem kamel reiten. kamele sind im outback nicht so ungewoehnlich. es leben ca. 800.000 kamele in der australischen wildnis. nach dem kamelfarmstop ging es weiter, nur mal kurz tanken dazwischen und nach "schon" 4 stunden fahrt waren wir an unserem campground in der naehe des ayers rock (knapp 500 km von alice springs entfernt) angelangt. dort gab es ein lang ersehntes mittagessen (wir waren alle sehr ausgehungert, sind ja schon um 5 uhr aufgestanden). nachdem wir unsere maegen gefuellt hatten, fuhren wir zu den "olgas" ("kata tjuta" in der aboriginal sprache), einer art mini-gebirge im outback. dort war eigentlich unser plan den walk durch das "tal der winde" ("valley of winds") zu machen, was aber leider ausfallen musste weil es viel zu heiss war (ca. 48 grad) und der walk deswegen gesperrt. so mussten wir uns mit einem kleinen, 40 minuetigen walk zu einem aussichtspunkt zufrieden geben. aber der hat schon gereicht, denn die hitze war kaum auszuhalten und man kann sich gar nicht vorstellen wie viele fliegen es dort gibt. unendlich!! und die sind wirklich EXTREM laestig, weil da nicht nur eine fliege um den kopf kreist, sondern millionen, die einem in den mund, in die ohren, nase etc. fliegen. und keiner hat uns vorher gewarnt...wir habens aber ueberlebt und nachdem uns unsere leiterin gesagt hat, am campground waere ein swimmingpool, waren wir ploetzlich alle wieder ganz fit und konnten es gar nicht erwarten in das kuehle nass zu springen! abgekuehlt vom pool gab es dann ein leckeres abendessen. das beste kam zum schluss: schlafen im freien unter sternenhimmel- so einen hatten wir vorher noch nie gesehen, einfach unvorstellbar. und wir haben nur einem grossen schlafsack, genannt "swag", geschlafen. waehrend der nacht konnte man dann die dingos mehr oder weniger weit entfernt heulen hoeren. das war echt echt cool mitten im outback im freien zu schlafen! muss man echt mal mitgemacht haben.
am naechsten tag sind wir schon um 4.30 uhr aufgestanden, um den sonnenaufgang am ayers rock (die aboriginies nennen ihn "uluru") zu sehen. nach nem kurzen, aber ausreichenden fruehstueck ging's los zum uluru. nach ca. 20 min. waren wir schon da und es war einfach atemberaubend! erstens war's super schoen und zweitens war's einfach ein geiles gefuehl einfach dazustehen und sich zu denken "wir stehen grad am ayers rock mitten im outback und sehen uns hier gerade den sonnenaufgang an". nach dem der sonnenaufgang vorbei war, haben wir ne 9 km lange wanderung um den "heiligen berg" (fuer die australischen ureinwohner) gestartet. auch an diesem tag war's wieder richtig heiss und die fliegen kannten auch keine gnade. dadurch war die wanderung ziemlich anstrengend, aber auch super schoen. vom fernsehen oder irgendwelchen bildern kennt ja jeder den ayers rock. irgendwie stellt man sich die oberflaeche immer ganz glatt vor, aber da sind einige ziemlich grosse krater und hoehlen drin. dort nehmen die aboriginies heute noch ganz spezielle zeremonien vor.
danach gab's wieder mittagessen. essen war mit unserer gruppe ein riesen spass, weil alle zusammenhelfen mussten. also gemeinsam vorbereiten, kochen, abspuelen,... und unsere gruppe war echt klasse. ne gute internationale mischung: japaner, taiwanesen, englaender, oesterreicher, ein maedel aus holland, ein kanadisches paerchen und natuerlich deutsche. wir hatten so viel spass mit dieser gruppe, dass wir unseren outbacktrip definitiv zum besten (organisierten gruppen-) trip erklaeren, den wir in australien unternommen haben.
v. a. mit den japanern war's immer lustig und richtig interessant deren kultur oder auch einfach nur was ueber deren leben zu hause zu erfahren.
nach dem lunch sind wir dann weiter zu unsererem nachtlager in der naehe vom kings canyon. dorthin mussten wir wieder erstmal 4 stunden fahren. konnten aber nach ankunft wieder in einen super pool springen, was bei 44 grad ganz angenehm war. unser nachtlager war eigentlich nur eine feuerstelle, ein paar baenke und eine kleine blechhuette, wo wir unser zeug nachts einsperren konnten, damit die dingos es nicht fressen. betrieben wird diese art campingplatz von ein paar leuten, die hier mitten im nichts wohnen. die betreiben zwar auch noch ein pub, ein restaurant und ne tankstelle, aber bis nach alice springs sind nochmal 400 km und auf dieser strecke findet man nochmal 2 tankstellen mit nem kleinen pub und sonst GAR nichts. nur wueste - pures outback!!!
nach der erfrischung im pool gab's wieder abendessen und danach ging's recht schnell wieder in unser "freiluftbett", da wir am naechsten morgen wieder um 4.30 uhr aufstehen mussten. allerdings war's in dieser nacht nicht allen ganz wohl dabei im freien schlafen zu muessen, da zuvor in den toiletten schwarze witwen gesichtet wurden und unser tourguide uns geraten hat, nur in geschlossen schuhen herumzulaufen, da skorpione (nicht toedlich, aber sehr schmerzhaft) in diesem camp schon sehr oft aufgetaucht sind. trotz allem sind am naechsten morgen alle lebendig und ohne schmerzen aufgewacht. nach dem fruestueck ging's noch im dunklen zum kings canyon (kleines gebirge mit tiefen schluchten), da die hitze morgens noch ertraeglich war. am kings canyon haben wir uns dann auf eine 6 km lange wanderung begeben. diese wanderung war mit abstand die beste von allen 3, die wir im outback gemacht haben. es war noch nicht so heiss, nicht so viele fliegen und traumhafte aussichten.
nach etwa 3,5 stunden sind wir wieder zu unserem bus zurueckgekommen und von da aus gings dann wieder zurueck nach alice springs.
auf der 4-stuendigen rueckfahrt hatten wir wieder riesen spass mit unserer gruppe. sehr unterhaltsam war v. a. der oesterreicher max, aufgrund seines alters (ca. 45) von allen nur papa genannt. er sprach kein wort englisch und hat trotzdem die ganze zeit irgendwas erzaehlt, im allerfeinsten oesi-dialekt. dass die japaner und die ganzen anderen nicht deutschsprachigen kein wort verstanden haben, war ihm dabei egal. besonders unterhaltsam war es, als sich alle einige minuten vorstellen sollten. da hat max einfach 5 minuten lang auf deutsch/oesterreichisch dahergeredet. zu seinen besten spruechen zaehlt dieser: als beim mittagessen etwas steak uebrig blieb und einer unserer japaner es wegschmeissen musste, weil wir keine moeglichkeit zum kuehlhalten hatten, meinte max zu ihm: "ja schlitzi, heit schmeisst as fleisch weg und morng muast wieder reis essen!" dabei lachte er und klopfte dem japaner auf die schulter, der daraufhin natuerlich mitlachte. ausserdem hatte er eine flasche selbstgebrannten obstler dabei, obwohl im nationalpark um den ayers rock eigentlich alkoholverbot ist. aber er meinte, er braucht sein feuerwasser einfach. das hat er dann auch den japanern angeboten, die daran fast gestorben waeren ;-) naja, wenn man den max nicht selbst erlebt, findet man es vielleicht nicht so witzig. aber wir haben ihn sogar auf video festgehalten, falls ihn mal jemand sehen will.
in alice springs haben wir dann noch eine nacht verbracht und gestern sind wir dann von dort wieder zurueck nach adelaide geflogen. hier bleiben wir jetzt noch bis montag und dann geht's per flieger nach melbourne, wo wir meinen schottischen freund stewart besuchen.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Von Sydney ueber die Great Ocean Road nach Adelaide

massig neue fotos online!

so, nach unzaehligen kilometern, atemberaubenden und weniger schoenen landschaften die wir in den letzten 8 tagen hinter uns gebracht haben, gibt's mal wieder was neues.
letzte woche dienstag haben wir sydney schweren herzens verlassen und sind an der kueste entlang weiter richtung sueden.
am ersten tag ging's zuerst durch den royal national park (australiens aeltester national park), dann durch wollongong (150.000 ew) und jervis bay (unglaublich schoene straende mit richtig weissem sand). unser "lager" schlugen wir abends in batemans bay auf. war einige km die wir gefahren sind, aber fast immer direkt am meer entlang. das war einfach nur schoen und gab uns schon einen guten vorgeschmack auf die great ocean road, die unser eigentliches naechstes ziel war, aber noch knapp 1000 km entfernt.
am naechsten morgen ging's weiter von batemans bay aus mit unbekanntem ziel. wir wollten einfach nur so weit fahren, wie wir es an diesem tag eben schaffen wuerden. der grossteil der strecke ging wieder am meer entlang. hier sind immer wieder abseits von den highways sogenannte tourist drives ausgeschildert, die einen an den besonders schoenen ecken hin- und vorbeifuehren. ab und an war's aber auch mal nicht so gut ausgeschildert und ploetzlich fanden wir uns auf irgendwelchen schotterwegen wieder. wir wussten zwar teilweise nicht mehr so genau, wo wir waren, aber wir haben immer wieder den weg zurueck auf die hauptstrasse gefunden. uebernachtet haben wir dann in traralgon. eine kleinstadt, zu der es eigentlich nichts weiter zu sagen gibt.
weiter ging's tags drauf richtung phillip island. eine kleine insel suedlich von melbourne, die v. a. fuer ihre pinguine (ja, in australien gibt's pinguine!) bekannt ist. wir wollten dort eigentlich nur seeloewen sehen, denn um die pinguine zu sehen muss man sich ein paar tage vorher anmelden, sitzt dann am strand in einer art stadion mit ca. 3000 anderen leuten und wartet dann bis die pinguine aus dem wasser kommen und am strand entlang zu ihren nestern watscheln. man darf nicht mal fotos machen! das war's uns nicht wert. also sind wir nur zum nobby's point auf phillip island, von wo aus man die seeloewen sehen kann. leider waren diese auf einer kleinen insel, ein paar hundert meter vor dem aussichtspunkt. also konnten wir die seeloewen auch nur sehr undeutlich sehen. aber als wir etwas um nobby's point herum spaziert sind, haben wir noch ein paar kleine pinguine in ihren nestern gesehen. wir konnten fotos machen, mussten uns nicht mit 3000 leuten um einen platz streiten und konnten sie aus naechster naehe sehen. also hat sich unser ausflug auf phillip island auf jeden fall rentiert!
danach ging's dann weiter nach melbourne (wir sind aber nur auf dem schnellsten weg durchgefahren. kommen ja bald wieder dorthin zurueck um stewart zu besuchen), durch geelong (ca. 250.000 ew) und haben dann fuer die nacht auf einem campingplatz nahe torquay gehalten. torquay ist die erste stadt entlang der great ocean road (wahnsinning schoene ca. 250 km lange strecke, immer entlang des ozeans).
waehrend der ganzen fahrerei die letzten tage sind uns viele autos mit surfbrett auf dem dach entgegen gekommen. ist echt witzig: bei uns in den ferien im dezember oder januar fahren alle mit ski auf dem dach, hier (die hatten bis 26. januar sommerferien) haben sie ihre surfbretter aufgeschnallt.
am morgen gingen wir in torquay erstmal in einige surfshops zum shoppen und bummeln. torquay ist ein weltbekannter surfort und dementsprechend gross war auch die auswahl an shops. nach dem shoppen gingen wir erstmal gemuetlich kaffeetrinken und dann ging's entlang der wunderschoenen great ocean road.
erster stopp war bells beach, hier findet jedes jahr ein internationaler surfwettbewerb statt und auch an dem tag als wir da waren, waren einige richtig gute surfer im wasser. da macht nur das zusehen schon spass! spaeter haben wir uns noch die erskine falls angesehen, mitten im regenwald gelegen. nach unzaehligen weiteren straenden, hafenstaedtchen (lorne, anglesea,...) und super aussichtspunkten, stoppten wir mal wieder fuer die nacht.
fit und munter spazierten wir am naechsten morgen durch den markt in apollo bay, fuhren weiter entlang der great ocean road, richtung cape otway. dort steht ein alter leuchtturm. auf den weg dorthin passierten wir einen eukalyptuswald, der nur so vollgestopft war mit koalas!wir haben mindestens 30 gesehen. auch wenn wir mittlerweile schon oefters welche gesehen haben, freuen wir uns jedes mal wieder, wenn wir welche sehen. da es in der nacht zuvor geregnet hat, waren die meisten koalas total durchnaesst und irgendwie konnten sie ihre augen auch gar nicht richtig aufmachen. sahen noch richtig verschlafen aus. anna war dann so freundlich und begann mit "den vom leid geplagten" koalas zu reden und bot ihnen sogar an, dass sie mit zu uns ins auto kommen koennten, um sich aufzuwaermen. leider nahm keiner der koalas ihr angebot wahr und so machten wir zwar einige fotos, mussten aber ohne koala weiterfahren.
danach sind wir zum moonlight head, ein strand an dem vor zig jahren einige schiffe gestrandet sind. jetzt sieht man noch einige anker am strand rumliegen. war echt schoen da, weil's richtig unberuehrt war und ausserdem war ausser uns auch kaum jemand dort. um dorthin zukommen mussten wir aber erstmal ne richtig lange strecke ueber ne schotterstrasse fahren und wir wussten nicht mal, ob wir ueberhaupt auf der strasse sind, die uns letztendlich auch zum strand fuehrt. wir nicht gerade gut beschildert. aber wenn man schon mal einige km auf so ner strasse gefahren ist, dann will man nicht mehr umdrehen, weil man sich immer denkt "ne, jetz dreh ich nicht mehr um. wir sind ja jetzt schon so weit gefahren, da kommt bestimmt schon noch ein strand - irgendwo!".
abends sind wir dann in port campbell angekommen, wo wir fuer 2 naechte geblieben sind.
port campbell ist nur wenige km von den 12 aposteln entfernt, die sind das touristische highlight an der great ocean road. dort sind wir dann morgens gleich hingefahren, haben ausserdem noch den loch ard gorge besichtigt und sind noch etwas gewandert. abends sind wir nochmal zu den 12 aposteln, um einige fotos bei sonnenuntergang zu machen. da haben wir dann auch nochmal pinguine gesehen. die sind nach sonnenuntergang wie wild am strand umhergelaufen und irgendwann im meer verschwunden.
nachts wurde es da dann so kalt, dass wir uns ne lange hose, socken, t-shirt und pullover zum schlafen angezogen haben und es hat uns dann immer noch gefroren. unglaublich, tagsueber 25 grad und sonnenschein, nachts dann etwa 10 grad.
nach den 2 naechten in port campbell sind wir weiter richtung adelaide, was aber auch noch einige hundert km entfernt war. auf dem weg dorthin sind wir vom bundesstaat victoria in den bundesstaat south australia, dessen hauptstadt adelaide (ca. 1.5 mio ew) ist.
mit 1.5 mio ew wohnen in adelaide mehr als 80% der bevoelkerung von south australia. south australia hat eine flaeche 980.000 qkm. deutschland hat eine flaeche von 360.000 qkm und 82 mio ew. da waren wir schon teilweise ziemlich einsam auf der strecke! fast nur steppe, ab und an mal ne farm und gaaaanz viele tote kanguruhs.
das furchtbare hier beim fahren ist, dass die auf den autobahnen ein limit von 110 km/h. die autobahnen gehen aber teilweise direkt durch doerfer, wo man nur 60 fahren darf und die australier sind auch nicht grad die besten autofahrer. wo 110 erlaubt ist, fahren die 100 oder weniger. wo 80 erlaubt fahren die 70. da braucht man fuer 100km schon mal ne halbe ewigkeit!!!
seit gestern sind wir nun in adelaide - nach einem kurzen aufenthalt im 20 km entfernten hahndorf. hahndorf ist ein "deutsches" dorf, d.h. hier haben sich vor 170 jahren deutsche angesiedelt und man sieht immer noch deutliche spuren der deutschen kultur. v. a. deutsches bier, wuerste, gebaeck und kuckucksuhren scheinen der verkaufshit zu sein. war echt schoen dort und uns von unserer schoenen deutschen heimat traeumen lassen :-)
hier in adelaide hat's ca. 45 grad und wird auch nicht weniger die naechsten tage. hier ist sogar der wind so heiss, das fuehlt sich an, als wuerde dir jemand mit nem foen ins gesicht blasen. fast zuviel fuer uns. die naechte werden mit sicherheit auch alles andere als angenehm, aber uebermorgen (30.01.) geben wir unser auto ab und dann geht's wieder in (hoffentlich) klimatisierte hostels!

Montag, 19. Januar 2009

Letzte Meldung aus Sydney

hallo zusammen!
gerade haben wir die neuen bilder von sydney hochgeladen. viel spass!

uebrigens haben wir wider erwarten doch nochmal daryl und amanda getroffen. als wir sie anrufen und viel spass in neuseeland wuenschen wollten, haben sie uns erzaehlt, dass sie nochmal 3 tage zwischenstopp in sydney haben.
als wir ihnen mitteilten, dass wir auch noch in syndey sind war auf beiden seiten die freude gross und natuerlich haben wir gleich wieder ein treffen vereinbart.
sie sind vorgestern abend in sydney angekommen und gestern waren wir dann gleich wieder den ganzen tag zusammen unterwegs. wir hatten mal wieder richtig spass und obwohl wir nur 2 wochen getrennt waren gab's jede menge zu erzaehlen.
heute folgt aber definitiv der entgueltige abschied, da die beiden morgen nach christchurch in neuseeland fliegen.
macht aber nix, weil wir schon fest ausgemacht haben, dass sie uns auf jeden fall noch dieses jahr besuchen werden!

Samstag, 17. Januar 2009

Sydney, Sydney, Sydney

wir sind immer noch (oder schon wieder) in unserer lieblingsstadt sydney. es war zwar nicht wirklich geplant wieder nach sydney zurueck zu kommen, aber irgendwie haben uns die strassen und unser gewissen zurueck nach sydney geleitet. wir hatten anfangs nur 3 naechte geplant und gebucht, dann auf 7 naechte und schliesslich auf 15 naechte verlaengert. da seht ihr mal wie schoen es hier sein muss, wenn wir gar nicht mehr weg wollen :)

zufaelligerweise ist dann gerade auch noch festival monat hier und es ist staendig was los. ein event nach dem anderen. begonnen hat es letzten samstag mit einem riesen open air fest mitten im stadtzentrum zwischen riesigen wolkenkratzern, bei dem zahlreiche bands live gespielt haben- fuer jeden geschmack etwas dabei und alles kostenlos!!! da war vielleicht was los. die menschenmassen kommen fast an die hin, die wir im botanischen garten an sylvester erlebt haben! weiter ging's dann ein paar tage drauf mit open air kino (auch kostenlos!!) auf einer im wasser schwimmenden leinwand im darling harbour. das beste jedoch ist, dass die filmmusik live von einer band gespielt wird! da haben wir uns gleich am donnerstag (mit tausend anderen leuten) den film 'lola rennt' angeschaut. und sogar auf deutsch- mit englischen untertiteln! man konnte gar nicht glauben dass die musik dazu live gespielt wurde. wenn man nur auf den bildschrim guckt merkt man gar nichts davon und vergisst, dass drunter eine buehne mit liveband ist. neben den schon genannten events, gibt es noch freiluftkino im olympiapark (schon wieder kostenlos!!) und etliche konzerte ueberall in der stadt, theaterauffuehrungen...und ueberall ist immer was los. menschenmassen wohin man blickt!



aber nicht dass ihr denkt wir sind von einem kino/event zum anderen. wir waren natuerlich auch ein paar mal baden an sydneys schoenen straenden, haben fleissig geshoppt (was man hier einfach machen muss: erstens ist sommerschlussverkauf und zweitens kostet hier eh alles nur die haelfte wie bei uns, weil der euro so stark ist und das doppelte wert ist wie der australische dollar!), waren oft kaffeetrinken (und dabei stundenlang die komischsten leute beobachten) und und und.

abends haben wir uns fast immer etwas zum essen in die stadt mitgenommen. wie immer entweder nudeln oder - haltet euch fest! - reis. immerhin ein bissal abwechslung ;) ein lieblingscafe haben wir auch gefunden, bzw. wiedergefunden. in dem waren wir naemlich schon , als wir im september in sydney gelandet sind. dort waren wir mit meiner cousine andrea kaffeetrinken und ihr koennt das foto im allerersten fotoalbum 'sydney' anschauen. dort gehen wir jetzt immer hin, wenn wir am bondi beach sind. der kaffee und chai latte (fuer alle, die es nicht kennen: das ist eine art gewuerztee mit vanille und zimtgeschmack und wird in milch eingeruehrt. also sowas wie kaba nur mit anderem geschmack) ist lecker, es gehen viele interessante leute vorbei die man einfach nur beobachten kann und wir sitzen direkt an der theke wo der kaffee gemacht wird und koennen dem barista beim kaffeemachen zuschauen (interessiert besonders mich, anna, die alte kaffeetante) und dabei mit ihm ratschen.

wir wissen, dass es bei euch in deutschland gerade s...kalt ist und wir fuehlen mit euch, aber wir haben fast taeglich 30 grad. nur manchmal ueberlegt es sich das wetter anders und von einem auf den anderen ist es 15 grad kuehler. vorgestern hatte es 40 grad und gestern nur noch ca. 25. und heute hat es knapp ueber 20 grad, franz hat nach jahrzehnten mal wieder geschlossene schuhe an und uns frierts...wieder daheim werden wir wohl bis in den fruehling hinein mit ski- oder daunenjacke rumlaufen, weil wir die kalten temperaturen nicht mehr gewohnt sind ;)


leider gehen die tage in sydney ihrem ende zu und am dienstag frueh heisst es abschied nehmen. dann geht's weiter die ostkueste runter, entlang der great ocean road (auf diese fotos koennt ihr euch schon freuen- die werden bestimmt wahnsinnig schoen!), nach adelaide, wo wir am 30.1. unser auto abgeben. danach wartet ein super outback trip auf uns!
ps: neue fotos von sydney gibt's uebermorgen.

Freitag, 9. Januar 2009

Neue...

fotos sind online! bericht folgt demnaechst mal.

Freitag, 26. Dezember 2008

Von Byron Bay nach Sydney

erst a moi a guads neis an alle!!!


da die weihnachtsfeiertage vor der tuer standen, haben wir uns wohl oder uebel von byron bay verabschiedet und haben uns auf den weg richtung newcastle gemacht. dort hatten wir schon im voraus einen campingplatz ueber die feiertage gebucht (wegen schulferien). da es bis newcastle noch ueber 700 km waren, haben wir uns entschlossen die strecke aufzustueckeln und eine nacht in bonny hills zu verbringen. dort gab es eigentlich nix, ausser einen dieb, der bei nacht unsere nassen handtuecher und meinen bikini geklaut hat.

am naechsten morgen gings weiter nach newcastle. als wir auf die stadt zufuhren ahnten wir nichts gutes, da wohin das auge reichte NUR industrie zu sehen war. fabriken, tankerschiffe, riesige docks...alles grau, schwarz und rostig. einfach nur haesslich! unser campingplatz war zum glueck etwas ausserhalb der stadt und man hatte einen 'tollen' ausblick auf die ganzen industrieanlagen :)


die innenstadt selbst war ziemlich heruntergekommen und nahezu ausgestorben (obwohl ueber 150.000 einwohner). nur in einer strasse gab es ein paar nette cafes und alternative geschaefte. an heilig abend sind wir ins kino gegangen und haben passenderweise den film 'australia' mit nicole kidman angeschaut. der war wenigstens ganz gut! danach haben wir uns noch was leckeres gekocht und als nachtisch elisenlebkuchen vom aldi (den es hier massenweise gibt!) gegessen. wir haben versucht das beste aus heiligabend zu machen, war aber doch schon etwas einsam und wir haben unsere familien und freunde extrem vermisst. wir haben zum ersten mal richtig heimweh gehabt!


am ersten weihnachtsfeiertag (da feiern die australier weihnachten) war das wetter etwas besser und wir haben versucht mit sightseeing die zeit zu vertreiben, da alle geschaefte, cafes und restaurants geschlossen waren. viel gabs nicht zu sehen (ausser industrie), aber wir haben uns schlau gemacht und doch ein paar nette sehenswuerdigkeiten entdeckt. zuerst fuhren wir zu den riesigen sandduenen, etwas ausserhalb von newcastle, in denen man sich vorkommt wie mitten in der wueste. von dort aus gings in einen park, wo man australische tiere anschauen kann. ausser uns waren noch etliche aussies dort, die ihr weihnachtliches barbecue gemacht haben. die haben sogar kleine plastikweihnachtsbaeume im park aufgestellt und sich dort ihr geschenke ueberreicht! andere haben lustige huetchen aufgehabt- so wie man es aus kitschigen amerikanischen filmen kennt. danach sind wir zum baden in eine art freibad mit salzwasser direkt am ozean. dieses bad wurde 1935 eroeffnet und seitdem anscheinend auch nicht mehr renoviert (passt zum rest der heruntergekommenen stadt). anschliessend sind wir noch zu einem kleinen leuchtturm. dort haben wir uns eigentlich nicht viel erwartet ausser einen schoenen blick aufs meer (mit riesigen tankerschiffen am horizont). doch tatsaechlich haben wir hier noch unser highlight der weihnachtsfeiertage erlebt: am leuchtturm angekommen sahen wir in einiger entfernung etwas im wasser springen, was sich als delfinschwarm (etwa 5 stueck) herausgestellt hat. wir konnten es anfangs gar nicht glauben, denn ueberall, wo man uns bisher gesagt hat "wenn ihr hier keine delfine seht, dann nirgends mehr" (whitsunday islands, fraser island, fiji, great barrier reef, byron bay...), hatten wir nie welche gesehen. und hier im dreckigen, haesslichen newcastle haben wir doch noch welche, wenn auch in grosser entfernung, gesichtet. als wir uns noch immer ueber die delfine gefreut haben, kam ploetzlich nochmal ein riesiger schwarm mit ca. 40 delfinen direkt vor unserer nase im meer vorbei! das war wirklich ein guter abschluss fuer unsere sonst nicht so tollen weihnachtsfeiertage.



nach newcastle waren wir beide froh das wir in 3 tagen die englaender wieder sehen wuerden (haben uns auf einem campingplatz westlich von sydney verabredet). aber bis dahin hatten wir immer noch 2 naechte zu ueberbruecken und laut unserem reisefuehrer war auf der ganzen strecke von newcastle bis sydney ueberhaupt nichts sehenswertes bzw. irgendwelche schoenen orte mehr! zufaellig sind wir dann in einen ort namens "the entrance" gekommen. dort hat es uns von anfang an so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, dass wir dort die 2 verbleibenden naechte verbringen wollen.
the entrance ist eine wunderschoene kleine stadt, auf der einen seite vom meer umgeben und auf der anderen von einem riesigen see. dort war auch richtig was los, obwohl der tag an dem wir angekommen sind ja der 2. weihnachtsfeiertag war. es fand an diesem tag so was wie ein kleines volksfest dort statt, wo sich unmengen von menschen tummelten. das war nach newcastle so was von schoen!!!!! endlich wieder leben um uns herum!
nachdem wir ja in newcastle an heiligabend doch etwas frustriert waren und gar keine lust hatten in dieser stadt schoen essen zu gehen (was eigentlich auch gar nicht moeglich war), hatten wir uns entschieden, das nun in the entrance zu machen. abends gings dann in ein typisch australisches steakhouse, wo ich (franz) dann auch mal typisch australisch gegessen habe:
kanguru, alpaca, kamel, emu und krokodil. krokodil ist wirklich gut. muss man probieren!

nach den 2 naechten gings dann auf nach penrith, wo wir die englaender treffen wollten. auf dem weg dorthin stoppten wir nochmals in sydney. dort haben wir einen parkplatz fast direkt unter der harbour bridge gefunden. obwohl wir sydney ja schon vor einigen monaten (wie die zeit vergeht!!!) gesehen haben, war es fuer uns wie absolut traumhaft, den hafen, die bruecke und die oper zu sehen! sydney ist einfach wunderschoen.
in unserem fotoalbum "sydney" vom september haben wir ja ein foto mit anna vor einem starbucks in sydney. damals sind wir nicht hinein gegangen. das hat anna seither keine ruhe gelassen und deshalb mussten den selben starbucks nochmal suchen und dort nen kaffee trinken.
nach ein paar stunden sydney sind wir dann endgueltig nach penrith gefahren, wo wir daryl und amanda wieder getroffen haben.

mit unseren englischen freunden haben wir dann in den naechsten beiden tagen die blue mountains erkundet. die heissen so, weil sie ueberwiegend mit eukalyptusbaeumen bewachsen sind, welche einen blauen dunst absondern und die ganze landschaft "recht blau" aussehen lassen.
die landschaft dort war einfach super! wasserfaelle, regenwald, fluesse,.... ausserdem haben wir dort noch riesige hoehlen, die "jenolan caves", besucht. leider konnten wir in den blue mountains nicht mehr zeit verbringen, weil wir ja zu silvester in sydney sein wollten.

also haben wir uns am 31. dezember morgens um halb 7 ins 50 km entfernte sydney aufgemacht.
wir erwarteten dort einen riesige menschenmenge, denn so gut wie alle backpacker die wir unterwegs getroffen haben, wollten an silvester in sydney sein. ausserdem kam am tag zuvor schon in den nachrichten, dass leute vor den toren des botanischen garten uebernachteten, um sich am naechsten tag als erstes hinein zu kommen und nen super platz mit blick auf harbour bridge und opera house zu sichern.
es gibt in sydney nicht viele oeffentliche plaetze, von wo aus man das feuerwerk und den hafen sehen kann und der botanische garten ist definitiv der beste platz, fuer den man nicht bezahlen muss. wir (amanda und anna) standen also morgens um 7.45 uhr in der riesenschlange vor den toren des gartens- mit gefuehlten 1.000.000 anderen menschen. waren aber 'nur' ca.30.000 die mit uns unbedingt in den botanischen garten wollten. franz und daryl haben in der zeit das auto bei daryls schwester geparkt. diese ist auch gerade fuer 12 monate in australien und wohnt in einer backpacker wg in sydney nicht weit weg vom zentrum. dort konnten wir nachts im auto schlafen und ihr bad mitbenutzen, was unsere rettung war, denn fuer sylvester haetten wir schon mitte 2008 eine unterkunft buchen muessen, da sydney zu diesem zeitpunkt immer aus allen naehten platzt. amanda und ich (anna) konnten sich in der zwischenzeit mit etwas vordraengeln einen super platz unter den ersten 500 menschen sichern, die in den botanischen garten reingelassen werden. daryl, daryls schwester lindsay und franz kamen nach ca. 2 stunden nach, denn die tore wurden erst um 10 uhr aufgemacht. endlich im garten (10.30 uhr) liefen wir so schnell wie moeglich richtung lady macquaries point, von wo aus man den besten blick auf das feuerwerk, opernhaus und bruecke hat. gluecklicherweise hatten wir eine grosse picknickdecke dabei und konnten ein gutes plaetzchen direkt unter einem grossen baum (bei 35 grad im schatten SEHR wichtig) im schatten ergattern. ab ca. 13 uhr war dann kein freier platz mehr im garten. alles war mit decken und handtuechern bedeckt. von lindsays freunden, die noch draussen in der schlange standen, haben wir im nachhinein erfahren, dass um diese uhrzeit die warteschlange vor den toren des botanischen gartens immer noch ueber 3 km lang war.



die zeit verging aber wie im flug, da man so viele verrueckte leute rumlaufen sah und wir staendig einen atemberaubenden blick auf die harbour bridge, skyline und opera house hatten. ab 16 uhr gab es eine kurze flugshow, um 21 uhr ein kinderfeuerwerk, welches schon ziemlich beeindruckend war und um 24 uhr war's ENDLICH so weit. das tollste feuerwerk das wir in unserem leben bisher gesehen haben! von ueberall wurden die raketen geschossen: von booten im hafen, der bruecke, den wolkenkratzern....man wusste gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte! das ganze dauerte ca. 15 min und nach dem ende des feuerwerks gab es von allen anwesenden zuschauern einen tosenden applaus. eine kleine asiatin neben mir hat vor lauter adrenalin fast den zaun an dem wir standen umgerissen und war total aus dem haeuschen. und asiaten sind normal fuer ihre vernunft und disziplin bekannt.



die lange warterei war es definitiv wert und wir wuerden es jederzeit wieder machen! sylvester in sydney wird uns ein leben lang in erinnerung bleiben.



um ca. 1 uhr haben wir uns dann auf den nachhause weg gemacht, weil uns nach so langer warterei (und 5.30 uhr aufstehen an diesem morgen) mehr nach bett als nach kneipe zumute war.





am naechsten morgen ging's dann weiter in die australische hauptstadt canberra, wo wir mit den englaendern nochmal richtig einen trinken und somit unsere verpasste sylvesterparty nachholen wollten. gesagt, getan und am naechsten tag mussten wir uns leider schon wieder voneinander trennen :(



die englaender mussten leider ihre reise etwas verkuerzen- statt bis august nun nur bis ende maerz- weil ihnen 2x das mietauto 'verreckt' ist und sie 3 strafzettel in hoehe von 350 dollar bekommen hatten. da sie 2x auf ein neues mietauto mehrere tage lang warten mussten entstanden fuer sie zusaetzliche kosten, die die mietfirma nicht uebernehmen wollte. da ihr budget jetzt unerwarteterweise geschrumpft ist und sie so viele probleme mit ihrem mietauto hatten, haben sie ihre reise verkuerzt. am 17. januar verlassen sie australien in richtung neuseeland, wo sie fuer 3 wochen bleiben. danach geht's eine woche nach fiji und fuer den rest der zeit noch in die usa. ist ja auch nicht ganz schlecht :) daryl und amanda sind fuer uns richtige freunde geworden und sie werden uns dieses jahr wahrscheinlich noch im schoenen bayern besuchen.



Sonntag, 21. Dezember 2008

Von Brisbane nach Byron Bay

nach einer super zeit in brisbane bei den cornishs haben wir dort letzte woche montag "unsere zelte" abgebrochen und sind weitergefahren. zuvor veranstalteten die cornishs aber zusammen mit der familie ihres sohnes steven noch ein typisch australisches barbecue fuer uns. war echt LECKER ;-) der abschied verlief dann weiblicherseits recht traenenreich, da die cornishs mittlerweile fast wie grosseltern fuer uns waren.

der erste stopp nach brisbane war surfers paradise. eine ziemlich moderne stadt und hier hat jeder ein appartment der etwas auf sich haelt. is irgendwie wie ein kleines miami. ziemlich viel reiche leute und noch mehr moechtegern reiche. sehr schoen waren dort die wolkenkratzer die direkt bis zum strand gebaut sind. ansonsten viele shopping moeglichkeiten und sehr viele cafes. war fuer ein paar tage ganz schoen, v. a. der strand ist dort wunderbar. aber nach 3 tagen war's auch wieder genug.

naechster stopp war nimbin, ein kleines oertchen mit ein paar hundert einwohnern. dorthin ziehen sich seit einiger zeit die hippies zurueck, die frueher v. a. in byron bay angesiedelt waren. dort ist denen aber mittlerweile zuviel los und deswegen ziehen sie sich ins hinterland zurueck. dort angekommen gingen wir erstmal an der hauptstrasse entlang spazieren. nach nur 10 minuten wurden wir ganz offen angesprochen, ob wir nicht irgendwas zu rauchen brauechten. es scheint niemanden zu stoeren, dass die polizei ihr revier auch in der hauptstrasse hat. angeblich unternimmt die auch nix dagegen, damit die hippies hier so etwas wie ne rueckzugsmoeglichkeit haben. natuerlich sind dort noch mehr backpacker als hippies die sich mit gras, hasch, usw. eindecken. dementsprechend riechts auch auf der strasse. einige der althippies rauchen ihr zeug sogar in aller oeffentlichkeit. somit hat man staendig nen recht starken "grasgeruch" in der nase.
war echt witzig dort! irgendwie konnte man sich dort genau vorstellen wie's mal in den 70ern zugegangen sein muss. total krasse leute dort! echt wie im film!

nach nimbin gings nach byron bay, wo die hippies frueher ihre heimat hatten. einige sind immer noch hier. abends wenn man am strand spazieren geht, sieht man auch hier die ein oder andere komische gestalt, genuesslich einen joint rauchen. ausserdem spielt hier immer irgendwer am strand oder in den strassen mit irgendwelchen trommeln, gitarren oder didgeridoos. gestern abend war hier ein kleiner hippie-markt. da wurde dann auch mal nackt getanzt. total verrueckte leute hier!
byron bay ist nicht nur als hippie stadt (10.000 ew) bekannt, sondern bietet auch mit die besten surfstraende in australien. und man sieht auch staendig jemanden mit seinem surfbrett durch die strassen oder sogar durch den supermarkt laufen.
ausserdem ist hier der oestlichste punkt australiens. ein echt schoener aussichtspunkt ueber die ganzen surferstraende und byron bay. man kann sogar das haus von russel crowe (der hier eine ferienvilla hat) von dort aus sehen.

lustig sind auch die ganzen australier auf den campingplaetzen. kitschige weihnachtsdeko ueberall! an ihren zelten, wohnmobilen, autos,.... dauernd blinkts und blitzts irgendwo. die australier sind angeblich das dickste volk der welt (hat uns auch ueberrascht. nicht die amis???). aber auf den campingplaetzen lernen wir warum: um 10 uhr morgens fangen die an mit ihrem "typisch australischen barbecue". da werden dann gleich zum fruehstueck riesige schweine-, rinds- und lammsteaks mit fanta, cola und bier heruntergespuelt!

morgen geht's fuer uns weiter. am 23. wollen wir in newcastle sein, wo wir weihnachten verbringen. bis dahin sind's noch ca. 800 km...

Samstag, 20. Dezember 2008

Froehliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

ein lieber gruss aus australien an alle verwandten, bekannten, freunde usw.
(zum abspielen bitte auf's "play-zeichen" links unten am bild klicken :-)



leider mussten wir das video so kurz halten, da das hochladen sonst stunden gedauert haette. ausserdem konnte sich franz nicht mehr text merken ;-)

an dieser stelle wollen wir uns auch noch fuer die vielen e-mails und alle anderen nachrichten bedanken, die wir dauernd erhalten. wir freuen uns schon jetzt auf das wiedersehen mit euch!

Sonntag, 14. Dezember 2008

Fiji

Bula (hallo auf fiji)!

wir sind zwar jetzt schon seit 4 tagen wieder von fiji zurueck, aber kommen leider erst heute dazu unseren bericht zu schreiben.


erstmal ein paar allgemeine sachen: fiji besteht aus ca. 300 inseln und hat etwa 850.000 einwohner. etwa 40% davon sind ureinwohner fijis, der rest besteht aus indern, die vor einigen generationen eingewandert sind um geschaefte zu machen.


bei unserer ankunft am flughafen in nadi ist uns als erstes aufgefallen, dass hier eine erstanulich hohe anzahl der maenner schwul ist. es ist zwar tradition, dass auch die maenner hier roecke tragen, aber anscheinend bekommt das manchen nicht so gut...vom flughafen aus gings zu unserem hostel in nadi (auch hier schwule vor ort), wo wir zwei berleiner kennengelernt haben. zusammen mit ihnen sind wir abends in ein einheimisches lokal essen gegangen (durchfalltabletten hatten wir vorsichtshalber mal eingesteckt!). die kueche dort sah alles andere als einladend aus, aber der duft den sie verstroemte war mehr als koestlich und das essen kostete fuer 2 personen mit getraenk nur umgerechnet 5 euro! war auch ziemlich lecker.


am naechsten morgen gings nach dem fruehstueck mit dem taxi in die stadt, um dann mit dem einheimischen ortsbus weiter an die 'coral coast' zu fahren. waehrend der taxifahrt hat uns der taxifahrer noch nebenbei marihuana angeboten, was wir NATUELRICH dankend abgelehnt haben, obwohl er uns seine feine ware gleich mal in die hand gedrueckt hat. von nadi aus fuhren wir dann mit dem bus (der eigentlich fuer 50 personen gedacht, aber mit 80 personen besetzt war) an die suedkueste zu unserem naechsten hotel. fuer die 2 stunden fahrt haben wir pro person nur 3,50 euro gezahlt- das nenn ich billig!!! nach der ankunft im neuen hotel waren wir sehr positiv ueberrascht, dass unser eigentlich sehr guenstiges hotel so toll war: swimming pool, schnorcheln inklusive, unsere eigene huette mit bad und meerblick und das beste ALLES SAUBER. auch hier im hotel fanden wir gleich wieder den ein oder anderen schwulen fiji- alle aber ganz und gar nicht aufdringlich sondern sehr nett und hoeflich.

jeden abend gabs im hotel eine einlage von den einheimischen, die gleich im dorf neben dem hotel wohnten. ausserdem hatten wir fast den ganzen tag ueber fijimusik mit einer kleinen liveband.


am 3.tag sind wir in die hauptstadt suva (60.000 einwohner) gefahren, um die dortigen maerkte und einkaufszentren zu erkunden. auf dem 1 1/2 stuendigen weg dorthin sah man am strassenrand hunderte von kleinen staenden, die melonen, papayas, mangos etc. zum spottpreis verkauften. suva ist etwas komisch. neben total modernen einkaufszentren und kinos gibt es total traditionelle maerkte mit allerlei einheimischem obst, fisch, gewuerzen. abends gab es im hotel noch eine kleine kava-zeremonie. kava ist ein berauschendes getraenk das die einheimischen aus einer bestimmten wurzel gewinnen (schmeckt wie spuelwasser).


tagsdrauf haben wir die hotelangebote wahrgenommen und sind mit einem glasbodenboot zum korallenriff und in die mangroven gefahren. nachmittags haben wir einen spaziergang durch das angrenzende dorf gemacht und haben dabei auch mit einigen sehr aufgeschlossenen einheimischen gesprochen, was sehr interessant war, da die leute sehr arm sind und eigentlich in komplett anderen verhaeltnissen leben wie wir.


am naechsten tag wollten wir eigentlich einen gottesdienst in der dorfkirche besuchen, der fuer 10 uhr angesetzt war. als wir um 9.45 uhr dort angekommen sind waren nur etwa 10 kinder, ein prediger und 3 erwachsene in der kirche. die gesamte kirche hat ca. 2stunden gedauert, wobei wir nie genau wussten, ob es noch zum gottesdienst gehoert oder nicht. es war ein staendiges kommen und gehen und die anzahl der kirchenbesucher variierte von 10-50. hoehepunkt war, dass die kirchenband nach einer predigt ein lied anstimmen wollte, aber erst einmal 10 minuten warten musste, bis der saenger wieder in die kirche zurueckkam. denn der war zwischenzeitlich einfach mal kurz nach hause gegangen. dass jeder mal kurz nach hause ging und wieder zurueck kam und die kinder waehrend dem gottesdienst fangen um die kirche herum spielten, stoerte dort aber niemanden. die kirche an sich war sehr schoen mit viel singen und tanzen, nur der prediger hat bewiesen, dass pfarrer varadi nicht die langweiligsten predigten haelt. zum ende der kriche haben sie sich sogar fuer unsere anwesenheit bedankt.


am vorletzten tag haben wir einen kleinen bootstrip zur yanuca-insel gemacht. auf dem weg dorthin gingen wir mal wieder schnorcheln (ihr werdet sehen, wir kommen als schnorchelkings wieder nachhause!). ich (anna) habe sogar 2 riffhaie gesehen- aber keine angst, die fressen nur fische und sind fuer menschen harmlos. danach sind wir zu einen traumstrand geschippert, wo wir fuer 2 stunden gebadet, gegessen und relaxt haben. zum abschluss haben wir noch ein kleines dorf auf der anderen seite der insel besucht. die leute dort leben in sehr bescheidenen verhaeltnissen und haben nur fuer 3 stunden am tag strom! das highlight war der besuch der oertlichen schule. kann man sich bei uns daheim gar nicht vorstellen in was fuer einer umgebung dort unterrichtet wird: 54 schueler jeden alters in einer klasse, nur 2 lehrer und kaum lehrmaterial. trotzdem sind die einwohner fijis fast alle 2-sprachig (fiji und englisch) und koennen fast alle lesen, schreiben und rechnen.

auf dem rueckweg haben wir dann noch mitten auf dem meer gefischt. und franz stellte fest, dass er seinem nachnamen alle ehre macht und einen riesen thunfisch geangelt hat.


lustig sahen auf fiji besonders die frauen aus, die alle aussehen als waeren sie beim gleichen friseur wie 'bonny m' damals war. fiji war wirklich ein unvergesslicher urlaub (vom urlaub) und war nochmal komplett anders als das, was wir in australien bisher gesehen haben!


jetzt sind wir noch in brisbane bei unserer gastfamilie, die wir aber morgen frueh verlassen werden. dann geht die reise weiter und bringt uns hoffentlich noch ganz ganz viele neue eindruecke und erlebnisse von australien!

Montag, 1. Dezember 2008

Brisbane

hallo zusammen!


wir sind immer noch bei unserer "gastfamilie" in brisbane. carol und kevin kuemmern sich mittlerweile wie grosseltern um uns. ist zwar irgendwie unangenehm, dass sie jetzt sogar fuer uns kochen und auch das waschen uebernehmen wuerden, andererseits ist es auch richtiger luxus fuer uns. und immer wenn wir ihnen anbieten zu helfen oder was zu bezahlen, lehnen sie mit 'no no no no no, you're right' ab. wir sollten doch unseren urlaub geniessen :)


kevin hoert etwas schlecht und sagt zu mir (franz) immer frank (sprich 'freeeenk'), obwohl wir ihm mehrfach erklaert haben, dass franz ein deutscher name und nicht das selbe wie frank ist. carol ist 63 und fuehlt sich noch um einiges juenger als kevin (67). carol liebt shopping, waehrend kevin lieber zum bowl geht (carol sagt das ist nur was fuer alte leute) und fernseh schaut. die beiden haben 3 kinder und 8 enkelkinder. die 3 juengesten haben wir schon kennengelernt- die sind oefter bei den cornishs und stellen gern das ganze haus auf den kopf.


alles in allem echt klasse bei echten australiern so ne art familienanschluss zu haben. natuerlich hat sich unser englisch dadurch noch mehr verbessert.



wenn wir nicht gerade bei den cornishs sind, dann sind meistens im zentrum brisbanes unterwegs. die stadt gefaellt uns auch nach 1 woche immer noch sehr gut. besonders schoen ist die lagune mitten in der stadt. wo gibt es schon ein gratis freibad, umrandet von palmen und mit wolkenkratzern im hintergrund???


ausserdem haben die hier sehr schoene parks und ne menge shopping center, was v. a. anna gut gefaellt.


etwas komisch waren fuer uns am anfang die vielen asiaten die hier leben. wenn man manchmal an einer ampel wartet und sich umsieht, weiss man manchmal nicht, ob man irgendwo in tokio oder in brisbane ist. v. a. nerven die asiaten (koreaner, chinesen, vietnamesen, inder, usw.) meistens, weil sie ziemlich laut sind, staendig schreien und kreischen und beim starbucks zu zehnt 3 sessel besetzen.



eine vielleicht etwas unwichtige info muessen wir noch loswerden:


es geht uns hier echt auf den zeiger, dass die metzgereifachverkaeufer(innen) absolute nieten in ihrem job sind. wenn man da 100 gramm geschnittene wurst bestellt, dann holen die aus der auslage die bereits geschnittene wurst heraus, die aber nicht gestapelt ist, sondern irgendwie durcheinander geschmissen ist. aber das allein reicht noch nicht, denn statt den gewuenschten 100 gramm landen erstmal 250 gramm auf der waage, bis dann nach und nach, scheibe fuer scheibe wieder auf den haufen zurueckgeschmissen wird und am ende noch um die 100 gramm uebrig bleiben.


da muss ich (franz) immer an die metzger lina denken :-) die wuerde denen schon beibringen, wie man wurst richtig verkauft!

Donnerstag, 27. November 2008

Von Hervey Bay nach Brisbane

neue fotos in den alben "von hervey bay nach brisbane" und "brisbane"!

nachdem wir von fraser island zurueck gekommen sind, haben wir noch einen tag in hervey bay verbracht. da das wetter nicht besonders gut und hervey bay nicht besonders schoen war, fiel uns der abschied leicht. also weiter nach sueden!

zuerst gings fuer einen mehrstuendigen spaziergang nach maryborough, der geburtstadt der mary poppins (kennt man vielleicht aus dem disney film) autorin P. L. Travers. ein sehr altes, schoenes, kleines staedtchen.

abends fuhren wir dann nach tin can bay, ein kleines fischerdorf, wo wir am naechsten morgen wildlebende delfine angucken und fuettern wollten. wir hoerten, dass es umsonst und "ganz nett" sein sollte, aber meistens sei sehr, sehr viel los und nur wenige leute duerften die delfine fuettern.

als wir dann am naechsten morgen zum hafen kamen, waren schon einige andere touristen da (etwa 40). zu unserem erstaunen wurden es auch nicht wirklich mehr. so standen wir bis zu den oberschenkeln im wasser und konnten den delfin, der auch schon angekommen war, aus naechster naehe betrachten. an diesem tag war nur einer zur fuetterung gekommen, manchmal kommen bis zu 3.

es ist eigentlich nicht ueblich, dass sich delfine von menschen fuettern lassen. aber vor 45 jahren wurde ein verletzter delfin in den hafen von tin can bay gespuelt und von fischern, die ihn gefunden haben, wieder aufgepeppelt. da delfine ein gutes erinnerungsvermoegen haben, kam der delfin, auch nachdem er komplett geheilt war und eigentlich wieder im offenen meer lebte, taeglich zurueck, um sein "fruehstueck" von den fischern zu bekommen.

spaeter brachte er auch sein kind und seine enkel mit. die geben das irgendwie als eine art geheimtipp innerhalb der familie weiter. und nun bietet der ort tin can bay gratis delfin fuetterungen an. da wir glueck hatten und nicht besonders viele leute da waren, konnten wir ihn zweimal fuettern. sonst duerfen das immer nur wenige auserwaehlte!

nach ca. 1 stunde ist der delfin (pappsatt) dann wieder zurueck in den ozean geschwommen.

danach sind wir weiter nach noosa. noosa ist das noerdliche ende der sunshine coast. die erstreckt sich von noosa bis caloundra und hat einige schoene badestraende und v. a. surferstraende zu bieten. hier konnten wir zum ersten mal richtig viele surfer sehen. denn erst ab town of 1770 und dann in richtung sueden ist baden und surfen im meer fast komplett gefahrenfrei. weiter noerdlich sind zu viele (toedliche) quallen, krokodile, usw. im wasser.

noosa selbst ist ziemlich schoen, aber eher fuer die australische schickeria gedacht. sehr teuer und wir konnten keinen campingplatz mit zentraler lage finden, deshalb sind wir nach einem tag wieder los.
eigentlich ist seit noosa alles etwas anders als es im norden war. die orte werden schicker, die leute sind meist sehr teuer gekleidet und v. a. an den autos merkt man, dass man jetzt in einer der beliebtesten regionen (sunshine coast, brisbane, gold coast) australiens ist:
im norden hat man kaum deutsche autos gesehen. vielleicht mal nen golf oder alten benz. aber hier sieht man nagelneue mercedes, bmw, audi,.... darin braungebrannte zuhaeltertypen mit ihren operierten pueppchen auf dem beifahrersitz. ...zum anschauen ganz lustig!

naechster stopp: mooloolaba

dort war's wunderschoen! top strand, top esplanade, riesen shopping center und und und...

dort haben wir dann auch anna's geburtstag gefeiert (an dieser stelle nochmal vielen dank an alle fuer die lieben geburtstagsgruesse aus der heimat)! an ihrem geburtstag gingen wir zum ersten mal "auswaerts" essen. nachdem wir die letzten wochen immer nur in unserem campervan gegessen hatten, war's richtiger luxus in einem restaurant mit meerblick zu fruehstuecken. abends gingen wir dann, weil's so schoen war, gleich nochmal essen und anschliessend ins kino, um den neuen james bond zu sehen. ausserdem hat sich anna auch noch einen bikini gegoennt. alles in allem ein super tag, der sich aber aufgrund sparmassnahmen so schnell nicht wieder wiederholen laesst.

auf der esplanade in mooloolaba gab's uebrigens auch nen starbucks, welcher anna magisch angezogen hat und mit ihrem geburtstagsgeld konnte sie sich dort auch den ein oder anderen kaffee leisten.


nach 5 tagen mooloolaba machten wir uns auf nach brisbane, die hauptstadt queenslands mit ca. 1,8 mio einwohner. dort sind wir jetzt seit 3 tagen und das beste ist, wir leben hier bei einem einheimischen ehepaar (ca. 70 jahre alt), die wir vor einigen wochen auf nem campingplatz in den atherton tablelands kennengelernt haben. die haben uns damals gleich zu sich eingeladen und jetzt koennen wir bei denen solange bleiben wie wir wollen. wir schlafen zwar in unserem auto, koennen aber bad, kueche, fernseher, usw. mitbenutzen. die wuerden sogar fuer uns kochen, aber das haben wir abgelehnt. das ist purer luxus, nach mehreren wochen auf mehr oder weniger schoenen campingplaetzen mit teilweise ziemlich versifften duschen und toiletten.

brisbane gefaellt uns bisher sehr, sehr gut. wir werden noch bis naechste woche dienstag auf erkundunstour in brisbane und umgebung gehen und am mittwoch geht's dann auf nach fiji!


dann noch 2 kleine infos:

benzin kostet derzeit nur umgerechnet ca. 48 eurocent pro liter. sinkt wahrscheinlich noch etwas mehr. keine ahnung warum, aber uns freut's. soll aber in einingen wochen wieder steigen.

mittlerweile sind wir gut 4000 km entlang der ostkueste gefahren und hatten bisher (gott sei dank) weder irgendwelche pannen, noch unfaelle oder dergleichen.

Dienstag, 18. November 2008

Schildkroeten und wilde Natur

hallo deutschland :-)

neue bilder in den alben "von airlie beach nach bundaberg" und "von bundaberg nach hervey bay"!

dieses mal gibt es wieder sehr sehr viel zu schreiben. fangen wir mal von vorne an:

zuerst etwas was fuer viele unwichtig erscheinen mag, aber fuer anna war's ein "highlight". wir haben einen aldi supermarkt in bundaberg gefunden und anna hat sich gleich reichlich mit deutschem (gibts sonst nirgends) weihnachtsgebaeck eingedeckt. deutsche suessigkeiten findet man hier sonst eher selten und wenn dann sehr teuer. bei aldi war's in etwa der selbe preis wie in deutschland.
nachdem wir bundaberg verlassen haben, sind wir ins nahe gelegene mon repos zur "schildkroeten safari" gefahren. mon repos ist eigentlich nur ein strand, ein camping platz und ein schildkroetenforschungszentrum. der strand dort ist zwar nur 1,5 km lang, aber hier nisten jedes jahr die meisten wasserschilkroeten in der suedlichen hemisphaere. wir sind abends um 7 uhr, als es schon stockdunkel war, von unserem camping platz zum forschungszentrum gelaufen, wo wir mit massig schildkroeteninfos in form von bildern, vortraegen und filmen bombadiert wurden. nennt uns ab heute schildkroetenexperten!
eigentlich ganz interessant, aber wir wollten ja echte schildkroeten sehen!!!
die touren laufen eigentlich wie folgt ab: die besucher kommen an, bekommen infos und muessen dann warten, bis die forscher (ranger) am strand schildkroeten sichten, die gerade aus dem wasser kommen. falls eine entdeckt wird, melden es die ranger an das zentrum und die besucher gehen in gruppen zum strand, um die schildkroeten beim eierlegen, eier einbuddeln und wieder zurueck ins wasser verschwinden zu beobachten.
leider wurde uns gesagt, dass in die schildkroetensaison erst ein paar tage zuvor begonnen hat und alle besucher in den ersten tagen der saison bisher umsonst gekommen sind, also keine schildkroeten gesehen haben. das stimmte uns nicht gerade zuversichtlich und ausserdem wurde uns gesagt, dass die leute bis um 12 in der nacht gewartet haben. da sie bis dahin immer noch keine "turtles" gesehen haben, wurde die tour erfolglos beendet.
aber nicht so bei uns! nach den vortraegen, filmen, usw. kam sofort die nachricht: turtle gesichtet!
in fast voelliger dunkelheit gefuehrt von einem der ranger, der als einziger eine taschenlampe benutzen durfte, weil licht die schildkroeten irritiert, ging's an den strand. dort sah man zuerst gar nichts. dann durften jeweils kleine gruppen die schildkroete kurz dabei beobachten, wie sie ihr nest ausgegraben hat. als sie damit fertig war und mit dem eierlegen begann, durften alle zur schildkroete. war echt ein riesen ding (ca. 1,2 m lang). waehrend dem legen ist die schildkroete in einer art ruhezustand und lies sich deshalb auch von den ganzen besuchern nicht stoeren. fotografieren war nur fuer 5 minuten erlaubt und leider nicht waehrend dem legen, deshalb haben wir auch nicht so viele fotos. aber eine echte schilkroete beim eierlegen, nest aus- und zubuddeln und wieder ins meer verschwinden zu sehen (alles zusammen ca. 1 stunde) war echt ein super erlebnis!!!

am naechsten tag ging's nach hervey bay. leider war dort die walsaison (april bis anfang november) schon zu ende. hervey bay ist der einzige ort in australien, wo wale sich fuer laengere zeit direkt an der kueste aufhalten und die tourunternehmen garantieren sogar dafuer, dass man welche sieht, ansonsten gibt's das geld zurueck.
naja, auch nicht schlimm. denn von hervey bay aus wollten wir einen trip machen, auf den wir uns mit am meisten gefreut haben. eine 3-tages-tour nach fraser island.
fraser island besteht komplett aus sand. angeblich ist es mehr sand als in der ganzen sahara wueste. eigentlich glaubten wir, dass auf einer sandinsel nicht viel wachsen wuerde. aber die insel ist total dicht mit regenwald bewachsen und mehr gruen, als sandfarben.
um ueberhaupt auf die insel zu kommen, muss man sich erst ein fahrzeug mit allradantrieb mieten (wir hatten nen uralten land rover mit 280.000 km), da alle strassen nur aus sand bestehen und man mit nem normalen auto gar keine erlaubnis bekommt! die australische regierung moechte die insel so naturbelassen wie moeglich halten, deshalb wurde sie zum streng geschuetzten nationalpark erklaert.
die insel ist der absolute wahnsinn!!! riesen straende (allerdings mit vielen haien - also keine badestraende), die schoensten seen der welt und vieles mehr.
uebernachtet haben wir in zelten, die wir auf ausgewiesenen zeltplaetzen mitten im regenwald aufgestellt haben. nachts etwas gruselig, da wir fast kein licht hatten, tausende tiergeraeusche zu hoeren waren und der boden meistens mit froeschen, spinnen, eidechsen und waranen bedeckt waren.
tagsueber war's dafuer umso schoener. zuerst haben wir eli creek besucht. ein wunderschoener, glasklarer fluss mit weissem sand. danach gings zum maheno wreck, ein schiffswrack, zu den champagne pools (kleine poolartige fellsgebilde direkt am meer - die einzige stelle wo man auf fraser island im meer baden darf, weil ueber die felsen keine haie oder rochen kommen) und zu mehreren seen, darunter lake wabby und lake mckenzie. lake wabby liegt direkt an einer riesigen sandduene, die jahr fuer jahr 3 meter in richtung see wandert und diesen langsam verschwinden laesst. lake mckenzie ist der angeblich schoenste see der welt. obwohl es etwas geregnet hat, als wir dort waren, hatten wir den selben eindruck. ein ca. 1 km langer weisser sandstrand und das wasser sah aus wie an den whitsunday islands, wo wir vor ein paar wochen waren. kristallklares wasser, dass vom strand aus gesehen tuerkis-blau schimmert, und richig warm ist.
der gesamte trip auf fraser island, den wir uebrigens wieder mit amanda und daryl (dem englischen paar) zusammen unternommen haben, war mit das beste was wir bisher in australien erlebt haben! ein richtiges abenteuer, da die meisten strassen wirklich nur aus schlagloechern und tiefem sand bestanden und wir die naechte in absolut wilder natur verbracht haben. ist auch nicht ganz ungefaehrlich, da auf der insel dingos leben, die in den letzten jahren auch menschen angegriffen und 2 mal sogar kleinkinder getoetet haben.
aber wir haben ueberlebt!

heute haben wir hervey bay verlassen und machen uns weiter auf den weg richtung sueden. naechster laengerer stop ist dann noosa. vorher haben wir aber noch vor delfine in tin can bay zu sehen!

...ach uebrigens, jetzt wissen wir wofuer wir das in port douglas verdiente geld verwenden.
am 3. dezember fliegen wir fuer 7 tage auf die fiji-inseln :-)

Montag, 10. November 2008

Von Airlie Beach nach Bundaberg


nein, nein, nein!!! wir haben zwar lange nichts von uns hoeren lassen und waren lange weder per mail, noch per handy erreichbar, aber wir wurden nicht gekidnappt, verschleppt, hatten auch keinen verkehrsunfall und keine beziehungskrise.
uns geht es gut :-)

es sind neue bilder im album airlie beach und natuerlich im neuen album von airlie beach nach bundaberg!

nachdem wir airlie beach nach einer tollen zeit verlassen haben, haben wir uns auf den weg ins landesinnere richtung eungella national park gemacht. die gegend drumherum ist zwar nicht besonders dicht besiedelt, aber die landschaft und natur waren wieder mal wunderschoen. nach einem langen tag mit viel wandern, vergeblich drauf warten (2 stunden) schnabeltiere zu sichten und schoene ausblicke geniessen, machten wir uns abends auf die suche nach einer bleibe fuer die nacht. nachdem wir den einzigen "campingplatz" (verrottete huetten mitten im regenwald- auch bushcamp genannt) in der gegend aus hygienischen und ueberlebenstechnischen gruenden abgelehnt haben, fragten wir im naechsten ort nach einer uebernachtungsmoeglichkeit. gott sei dank stellt die oertliche gemeinde finch hatton (ein paar hundert einwohner) ihre sportanlage campern zur verfuegung. fuer nur 5 euro konnten wir dort uebernachten und hatten auf den ERSTEN blick sogar ganz ordentliche duschen und toiletten. leider nur auf den ersten...
als es dunkel wurde, fand sich so allerlei getier in den waschraeumen ein. kleine kaefer, daumengrosse kaefer, knallgruene froesche und sogar eine schlange, die sich anscheinend kurz vor unserer ankunft im damenklo gehaeutet hat. zumindest liess eine ziemlich grosse schlangenhaut die in einer der damen toiletten lag darauf schliessen.
die nacht an sich war etwas unheimlich, da nichts belaeuchtet war. ausserdem war die sportanlage etwas ausserhalb des ortes und fast so gross wie ganz hollenbach. aber wir haben ueberlebt!

am naechsten tag sind wir noch in den nicht weit entfernten national park finch hatton gorge gefahren, um ein bad im kuehlen regenwaldfluss zu nehmen und um im regenwald zu wandern.
danach gings weiter nach yeppoon. um dorthin zu kommen mussten wir 400 km hinter uns lassen, auf denen sich nur 2 groessere staedte (mackay und rockhampton) befanden. alles andere ist nicht nennenswert oder hat gar keinen namen.
yeppoon war eigentlich auch nichts besonderes. es liegt zwar direkt am meer, aber hat keinen richtigen badestrand und auch sonst keine attraktionen. das einzig sehenswerte waren tausende von fledermaeusen, die bei anbruch der dunkelheit direkt ueber unseren campingplatz flogen. bis die letzte fledermaus ueber unseren campingplatz hinweg war ist ca. ne halbe stunde vergangen.
aber wie gesagt, sonst gab es nichts nennenswertes und deshalb sind wir nach 2 naechten auch wieder weiter nach town of 1770. klingt komisch, heisst aber wirklich so. ist nach dem jahr benannt in dem captain cook dort angekommen ist.
eigentlich ein richtiges kaff mit etwa 200 einwohnern, hat aber einiges zu bieten.
den ersten tag haben wir am strand verbracht, der direkt an unseren campingplatz angrenzte. das wasser war kristallklar und eine ziemlich grosse sandbank, in etwa 100 m entfernung, war direkt vorgelagert. wieder mal ein super beachtag!
der eigentliche grund, warum wir in dieses entlegene, kleine dorf gekommen sind, war eine chopper (schauen aus wie kleine harley davidsons) tour im nachbarort agnes water. an unserem zweiten tag in 1770 haben wir dann fuer 25 euro pro person fuer knapp 3 stunden diese tour gemacht.
mit etwa 50 leuten (jeder auf seinem eigenen kleinen motorrad) und mit einer hoechstgeschwindigkeit von 80 km/h gings uebers land, wobei wir u. a. auch wieder kaengurus gesehen haben. etwas komisch fuer uns ordnungsliebende deutsche war dabei, dass man fuer diese tour weder einen fuehrerschein oder sonstige faehigkeiten mitbringen musste. der tourfuehrer fragte nur, ob alle schon mal ein fahrrad gefahren haben, denn mit der balance sei es das selbe. als er gefragt hat, ob jemand noch nie auto gefahren sei (wegen verkehrsregeln), hat sich zwar ein englisches maedchen gemeldet, reagiert hat er aber darauf nicht weiter...
fuer uns war's auf jeden fall ein riesen spass auf mini-choppers durch die australische landschaft zu fahren.
am naechsten morgen beschlossen wir spontan an einem surfkurs in agnes water (australiens noerdlichster surfstrand) fuer nur 11 euro teilzunehmen. leider nur ich (anna). franz musste wegen seinem operierten (sulz-)knie leider zuschauen. als wir an der surfschule angekommen sind, warteten schon ein paar typisch australische surfer, von denen wir erwarteten surflehrer zu sein. diese schickten aber alle kursteilnehmer an den strand, wo der eigentliche surflehrer auf uns wartete: 65 jahre alt, klein, sehr, sehr dick, tarnfarbenmuster auf seinem "surferanzug" und eine art imkermuetze.

nach 1 stunde theoretischem unterricht und trockenuebungen an land, gings endlich los ins wasser. nach einigen missglueckten versuchen auf dem brett zu stehen, gelang es mir endlich mal mich wie eine richtige surferin zu fuehlen. ich bin auf einer welle geritten :-) leider auch nur einmal....ist naemlich gar nicht so einfach bei voller fahrt auf dem brett aufzustehen! doch ich wollte das surfbrett gar nicht mehr hergeben. es machte so viel spass, dass ich mir sicher noch oefter ein surfbrett ausleihen werde, um fleissig zu ueben. nach knapp 3 stunden war der surfunterricht leider vorbei und fuer uns ging es weiter richtung sueden.
naechster stop: bundaberg.

heute sind wir den zweiten tag in bundaberg. eigentlich eine ganz schoene stadt mit vielen geschaeften, shopping centern und alten haeusern im viktorianischen stil. aber morgen brechen wir schon wieder auf und nehmen an einer schildkroetenbeobachtungstour teil. dort werden wir hoffentlich bei nacht wasserschilkroeten sehen die an land ihre eier legen.

genaueres schreiben wir wieder in einigen tagen.

cheers!

Freitag, 31. Oktober 2008

Whitsunday Islands


neue fotos im album airlie beach & whitsunday islands!

wir sind jetzt seit ca. 2 stunden von unserem trip zu den whitsunday islands zurueck und uns ist beiden noch ganz "schwummrig". irgendwie bewegt sich immer noch der boden unter unseren fuessen, wie die letzten beiden tage auf dem boot.

die whitsundays sind eine inselgruppe mit 74 einzelnen koralleninseln am suedlichen ende des great barrier reefs.

wir sind am mittwoch um 12.15 uhr mit unserem boot "powerplay" gestartet. wir sind zuerst zu einem spitzen schnorchel- und tauchspot geschippert. auf dem hinweg sind wir auf dem sonnendeck gelegen und haben uns nach einem kleinen snack die sonne auf den bauch scheinen lassen.
beim ersten stopp haben wir gleich die unglaubliche vielfalt der unterwasserwelt mit korallen, fischen und schildkroeten sehen koennen. war sogar besser als bei unserem trip zum great barrier reef von cairns aus.
am ende des tages gab's dann ein super abendessen. endlich mal abwechslung zu nudeln, reis und ruehreiern!!!
am naechsten morgen ging's um 6 uhr gleich weiter zur naechsten schnorchelbucht. nach einem grossen fruehstueck, sind wir zu einer anderen insel gefahren und konnten auch dort nochmal ausgiebig schnorcheln.
danach gab's ein leckeres mittagessen, sonnenbaden auf dem sonnendeck und einfach nur faul auf dem boot liegen. wobei es nicht fuer alle so ganz angenehm war... anna musste leider erneut feststellen, dass sie nicht ganz seetauglich ist.
nach ca. 2 stunden bootsfahrt sind wir am schoensten und bekanntesten teil der whitsundays angekommen: dem whitehaven beach!
als wir diesen paradiesaehnlichen teil der erde erreichten, konnte auch anna ihre uebelkeit schnell vergessen.
schneeweisser sand, kristallklares, tuerkises wasser so weit das auge reicht!!!
ausser den leuten von unserem boot war nur noch eine weitere reisegruppe vor ort. somit konnten wir absolute ruhe an diesem strand geniessen.
nach 3 stunden unglaeubigem staunen und unzaehligen fotos, mussten wir den whitehaven beach wieder verlassen.
als staerkung - braucht man ja auch, wenn man so anstrengende tage hinter sich bringt wie wir ;-) - gab's mit kaese ueberbackene nachos mit sourcreme und paprikadip.
abends wurde dann koeniglich gespeist (wobei anna den schokokuchen, den es zur nachspeise gegeben hat, fast alleine verspeist hat) und danach bei immer noch angenehmen 25 grad im freien gechillt. war eine super truppe auf unserem boot! ne deutsche, ne australierin, ne tschechin, 13 englaender und wir.
heute sind wir um 6 uhr nochmals zum schnorcheln gefahren, wobei es heute, nach 2 wunderschoenen, sonnigen tagen, immer mal wieder geregnet hat. nach dem schnorcheln gab's nochmal fruehstueck und dann sind wir zurueck nach airlie beach.
jetzt verbringen wir auf jeden fall nochmal 3 naechte in airlie beach, auf dem selben camping platz wie vor unserem trip, und dann schau ma moi!

cheers

Sonntag, 26. Oktober 2008

Von Port Douglas nach Airlie Beach

neuigkeiten aus oz!

neue fotos sind online!

nach einer ewigkeit haben wir endlich port douglas verlassen und uns wieder auf die reise gemacht.
unser erster stop waren die atherton tablelands (auch cairns highlands) genannt. die landschaft dort ist eine mischung aus cornwall und voralpenland. viele huegel und berge, viel gruene wiesen, wasserfaelle, doch zwischendrin mal wieder ein paar palmen. wirklich herrlich! unsere erste station war lake tinaroo, danach lake eacham, in dem wir nach einem 3 km regenwald spaziergang ein erfrischendes bad im see genommen haben- mit schildkroeten :) uebernachtet haben wir in malanda, einem einsamen, kleinen ort. der campingplatz war ziemlich schaebig, aber fuer eine nacht ok. wir haben ja unser fahrendes haus immer dabei. das einzige was etwas unheimlich war, waren aboriginies, die auf dem campingplatz gewohnt haben und die selben toiletten und duschen benutzt haben wie wir. die aboriginies sehen ziemlich wuest aus und sind dauernd besoffen. nachts wollten wir keinem begegnen.
nach dieser nacht haben wir uns am fruehen morgen auf den weg gemacht, um die wasserfaelle anzusehen, fuer die die tablelands bekannt sind. am ersten wasserfall haben wir wieder ein kurzes (sehr kaltes) bad genommen. auf dem weg aus den tablelands richtung kueste haben wir den 'paronella park' besucht. dieser park wurde von einem spanier namens jose paronella erbaut, der 1914, im alter von 14 jahren, aus spanien nach australien kam und dort seine karriere als arbeiter auf einer zuckerrohrfarm begann. nachdem er nach einigen jahren genug geld mit kaufen, aufbauen und verkaufen von zuckerrohrfarmen verdient hatte, wollte er sich seinen lebenstraum- ein traumschloss mit grossem park zu bauen- erfuellen. 1933 begann er im tiefsten regenwald diesen park zu errichten. leider ist er frueh verstorben, weshalb der park ziemlich verwildert ist und heute nur noch fuer besucher zugaenglich ist. besonders erstaunlich ist, dass er in seinem park (1933!!) tennis- und picknickplaetze fuer die oeffentlichkeit errichtet und den ersten hydrostromgenerator australiens erbaut hat. wirklich erstaunlich fuer die damalige zeit!

danach haben wir in einem kleinen ort namens cardwell an der kueste uebernachtet, wo wir uns mit unseren englischen freunden wieder getroffen haben. gemeinsam haben wir uns dann auf den weg nach townsville (180000 einwohner) gemacht, von wo aus wir einen tagestrip nach magnetic island, welches auch als 'heimliche hauptstadt der koalas' bekannt ist, unternommen haben. nach einem 2-stuendigen ausruhen am strand, haben wir uns aufgerafft um bei gefuehlten 35 grad eine 3-stuendige wanderung quer ueber die insel zu starten. diese hat sich definitiv gelohnt: wir haben 3 koalas gesehen- einer davon war ein handgrosses baby-, sind einsame straende entlanggewandert und haben wunderbare aussichten auf die kueste genossen. einen koala konnten wir sogar beruehren. ein einmaliges erlebnis. ich (anna) hab mich gar nicht mehr eingekriegt und haette den koala am liebsten in meinen rucksack gesteckt!!
abends sind wir mit der faehre wieder zurueck aufs festland gefahren und haben eine weitere nacht in townsville verbracht. am naechsten morgen sind wir nach dem fruehstueck noch in den 'rock pool' gesprungen. ein riesiger oeffentlicher pool direkt am meer und umgeben von barbecueplaetzen (gasgrille mit sitzgelegenheiten, die man kostenlos benutzen kann und bei denen das gas von der jeweiligen stadt zur verfuegung gestellt wird) und palmen.

danach gings weiter nach airlie beach (ca. 5000 einwohner), einer kleinen stadt direkt am meer, mit riesigem hafen. von dieser stadt aus starten die ausfluege auf die whitsundayinseln (fotos folgen demnaechst). auch hier verbringen wir unsere zeit mit dem englischen paerchen und machen gemeinsam den boot-trip zu den whitsundays. da es hier auch eine lagune (grosser oeffentlicher gratis pool) gibt und auch sonst ziemlich schoen ist, haben wir beschlossen einige tage hier zu bleiben. ausserdem haben wir unseren campingplatz direkt im stadtzentrum in einem komplex, zu dem reisebuero, internetcafe, restaurant, riesiges hostel, rieseiges pub gehoeren. von unserem campervan bis zum pub sind es ungefaehr 10m! hier koennen wir es aushalten :)
bis bald!